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MethanisierungBearbeiten

Methanisierung bezeichnet die Gasherstellung aus Strom (Power zu Gas). Dabei wird mittels Strom Wasser per Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Weil Wasserstoff nicht nur schwer zu speichern ist (es gibt kein völlig dichtes Speichermedium) und obendrein noch explosiv ist, wird Wasserstoff anschließend unter Verwendnung von CO2 in Methan umgewandelt. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas, sodass das produzierte Gas der bestehenden Gasinfrastruktur zugeführt werden kann.

VorteileBearbeiten

  1. Kein Speicherproblem! >> Vermeintlicher Einwand gegen Energiewende beseitigt
  2. Energieautarkie, Unabhängigkeit von externen Lieferanten
  3. CO2-neutral
  4. Gas mit höchstem Brennwert
  5. Höchste Reinheit > exzellente Eignung für Brennstoffzellen da keine Schwefelverunreinigungen
  6. Infrastruktur (Gasnetz) schon vorhanden: kein Investitionsbedarf

NachteileBearbeiten

  • Wandlungs- und damit Wirkungsgradverluste

Minimierung der NachteileBearbeiten

Durch Nutzung bzw. Ausschöpfung der Kombination der folgenden Maßnahmen reduzieren sich Wirkungsgradverluste und Kosten drastisch

  1. Nutzung der Abwärme des Methanisierungsprozesses (z.B. zur Stromerzeugung mittels Sterlingmotoren)
  2. Verringerung des energetischen Aufwandes der Methanierung durch Biogasanlagen
  3. Nutzung des Methans in hocheffizienten BHKW (Wirkungsgrad rund 90%)